Geschäftsleitung

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​​Kevin Kuster

Mitinhaber, Brauer & Diplom Biersommelier

kevinkuster@marmot-cervisiam.ch

​​Nicole Kuster

Mitinhaberin und Marketingverantwortliche

support@marmot-cervisiam.ch

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Unverwechselbar, stark und erfrischend natürlich - die Starkbiere aus der Bündner Herrschaft der Brauerei Marmot Cervisiam GmbH

Geschichte

Wie alles begann
Auf der Suche nach einem Hobby konnte Kevin sich im Sommer 2017 fürs Bierbrauen begeistern. Seine ersten Brauversuche im Spaghetti-Topf waren dank intensiver Literaturrecherche bereits so erfolgreich, dass er seinen Gästen ein qualitativ hochstehendes Bier anbieten konnte. Die Begeisterung blieb nicht nur beim Brauer Kevin, sondern übertrug sich auf seine damalige Verlobte und heutige Frau Nicole 
sowie seine Freunde.

 

So gründeten Nicole und Kevin im September 2017 bei sich zuhause in St. Gallen die Vereinsbrauerei «Marmot Cervisiam». Zweck des Vereins war es, die gemeinsame Leidenschaft für Bier mit einzigartigem Geschmack zu leben. Bereits im Herbst 2017 konnte das erste Produkt mit dem Namen «Alba Marmot» lanciert werden. Gebraut wurde damals noch in der heimischen Küche. Am Ende eines achtstündigen Brautages
und zwei Wochen Gärung konnten gerade einmal sechs Liter Bier produziert werden. Im Verein zeichnete sich die Vorliebe zu Starkbier ab, sodass das komplette
Biersortiment darauf ausgerichtet und drei weitere Sorten gebraut wurden. 


Erste Erfolge und Wachstum
Mit dieser klaren Produkteplatzierung konnte Kevin seine Hausgäste mit eigenen Bieren begeistern. Das Feedback von Drittpersonen sah er als wertvoll für die Weiterentwicklung der Produkte an, sodass er sich entschied, 2018 beim Beer Contest des Brau- und Rauchshops mitzumachen. Ziel war es, eine neutrale aber doch professionelle Einschätzung seines Bieres zu erhalten um sich weiter verbessern zu können.
Im Mai 2018 durfte die Vereinsbrauerei Marmot Cervisiam den Preis für den ersten Platz für das Weizenbier Alba Marmot in der Doppelkategorie Weizen/Weizenbock beim Beer Contest des Brau- und Rauchshops in Densbüren entgegennehmen. Beflügelt durch diesen Erfolg wuchs die Mitgliederzahl auf fünf ständige Vereinsmitglieder. Durch den Sieg beim Contest wurde die Motivation neue Produkte zu entwickeln immer stärker, sodass sechs weitere Sorten kreiert und nach eingehendem Testen ins Sortiment aufgenommen wurden
. Gleichzeitig ist die Vereinsbrauerei umgezogen und befand sich ab diesem Datum an einer neuen Adresse in der Bündner Herrschaft in Jenins. Durch die gestiegene Nachfrage musste das bestehende Sudhaus dringend ausgebaut werden. Deshalb hat Brauer Kevin im Eigenbau ein Malzrohrsystem entwickelt, mit welchem 90 Liter Bier pro Sud produziert werden konnte. Im Mai 2019 nahm die Vereinsbrauerei Marmot Cervisiam wiederum am Beer Contest des Brau- und Rauchshops in Densbüren teil. Sie durfte den zweiten Platz mit dem Wiessbier Clara Marmot in der Kategorie Kölsch und den dritten Platz in der Kategorie Imperial Stout mit dem Imperatoria Marmot entgegennehmen. Durch den Erfolg stieg die Nachfrage noch weiter, so dass bereits wieder ein neues Sudhaus konzipiert werden musste. Dies führte zur Entwicklung und Eigenproduktion eines HERMS (Heat Exchange Recirculating Mash System) mit einer Produktionskapazität von 250 Liter pro Braudurchgang. Parallel dazu wuchs der Verein auf zehn Mitglieder an. 


Marmot Cervisiam GmbH
Anfang 2021 bot sich die einmalige Chance, den Produktionsort in die Gewerbezone zu verlegen. Nicole und Kevin haben sich trotz der schwierigen Marktsituation (Corona-Pandemie / Lockdown)  dazu entschieden, den nächsten Schritt zu wagen. So kann nun auch der ständig steigenden Nachfrage Rechnung getragen werden. Der Verein wurde aufgelöst und das Unternehmen «Marmot Cervisiam GmbH» wurde gegründet, die Brauanlage überarbeitet und eine Flaschenabfüllanlage angeschafft. Die frisch gegründete Brauerei hält klar am angestrebten Kursziel fest und will sich in den nächsten Jahren stetig weiterentwickeln. Es wird bei der Produktion bewusst auf marktübliche Hilfsmittel verzichtet. Das Quellwasser wird nicht vorgängig aufbereitet, es werden keine zusätzlichen Enzyme als Hilfsmittel für die Hefe verwendet und auf den Einsatz von Aromastoffen wird verzichtet. Zudem wird das Bier nicht filtriert, pasteurisiert oder künstlich mit CO2 oder Stickstoff angereichert. Alle Starkbiere der Brauerei finden Ihre Vollendung in der ruhenden Flaschengärung.  Dieser bewusste Verzicht geht mit höherem Rohstoffaufwand und einer deutlich längeren Produktionszeit von zwei bis sechs Monaten einher, bevor ein Bier durch den Brauer für den Verkauf freigegeben wird. Doch der Erfolg gibt Ihnen recht. So durfte am B&R Beer Contest 2021, der im Double-Blind-Verfahren durchgeführt wird, einmal Gold, viermal Silber und einmal Bronze entgegengenommen werden. Eine starke Leistung wird bedacht, dass bei über 380 eingereichten Bieren in jeder Kategorie die Medaillen nur einmal vergeben werden. Gerade wird an zwei neuen Biersorten getüftelt, welche das erste mal im Dezember 2022 eingebraut werden.